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Rehabilitationseinrichtung
für Psychisch Kranke

Diese "Rehabilitationseinrichtung für Psychisch Kranke" - wie sie die "Empfehlungsvereinbarung" der Rehabilitationsträger von 1986 getauft und abgekürzt hat - ist ein Komplexleistungsangebot an psychisch Kranke. Diese multi-professionell besetzte Abteilung kombiniert auf der Grundlage eines individuellen Reha-Plans prozessorientiert und verzahnt medizinische und berufliche Reha-Elemente mit dem Ziel der Wiederherstellung der Arbeitsmarktfähigkeit innerhalb eines Zeitraumes von maximal zwei Jahren.

Mit 20 stationären und 10 teilstationären Plätzen ist die Struktur dieser Abteilung mit ihrem besonderen psychiatrisch-rehabilitativen Milieu gut überschaubar. Die Mitarbeiter sind - nach entsprechender Vereinbarung mit den Leistungsträgern: Krankenkassen, Arbeitsverwaltung, Rentenversicherungsträger - bereit, ihr Leistungsspektrum auch ambulant anzubieten. Ein diesbezüglicher Antrag ist in Vorbereitung. Die Nachsorge ist durch Einbindung in das regionale Versorgungsnetz und Kooperation mit demselben gewährleistet. Aufnahme findet, in der Regel in zeitlichem Zusammenhang mit vorausgegangener Krankenhauspflege, der an Psychosen, Neurosen, Persönlichkeits- oder psychosomatischen Störungen leidende Personenkreis volljähriger psychisch Kranker bzw. Behinderter, der wegen der Art seiner Störung einen größeren Rehabilitationsbedarf hat, so dass er ein außerklinisch-stationäres Umfeld benötigt. Im Bedarfsfall kann eine mehrwöchige "klinische Belastungserprobung" vorgeschaltet werden. Eine ausdrückliche Rehabilitationsmotivation und eine möglichst günstige Prognose bezüglich der Erreichung eines beruflichen Eingliederungszieles auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden vorausgesetzt.

 

Das Team besteht aus:
Facharzt, Psychologe, Sozialpädagoge, Krankenpfleger, Ergotherapeuten, Bewegungstherapeut, Nachtwache.

 

Medizinische Leistungen:
Pharmakopsychiatrische und psychotherapeutische Behandlung durch Facharzt und Psychologe

  • Aktivierende Pflege
  • Medizinische Belastungserprobung
  • Beschäftigungs- und Arbeitstherapie
  • Training der alltagspraktischen und sozialen Selbstständigkeit und Kompetenz
  • Psychoedukative Gruppen- und Angehörigenarbeit
  • IPT-Training und Fördergruppen
  • Anleitung zur Freizeitgestaltung
  • Psychosoziale Stabilisierung und Betreuung

 

Berufliche Leistungen:

  • Abklärung von beruflicher Eignung und Neigung
  • Hinführung zu beruflichen Rehabilitations-Zielen durch Maßnahmen wie:
    1. Berufsfindung
    2. Arbeitserprobung
    3. Berufsvorbereitung
  • Bewerbertraining, Begleitung am Arbeitsplatz
  • Rehabilitationsberatung

 

Die beruflichen Maßnahmen können in der eigenen Werkstatt (z.B. Metall und Elektro, EDV, Büro, Druckerei) oder in externen Betrieben stattfinden.

 

Ziele:

  • Abwendung der Berentung bzw. Besserung der Erwerbsfähigkeit
  • Erhaltung, Besserung, Herstellung oder Wiederherstellung der Fähigkeit zur Ausübung des bisherigen Berufs oder einer angemessenen Erwerbstätigkeit
  • Heilung, Besserung oder Verhütung der Verschlimmerung von Krankheit
  • Entwicklung einer neuen Perspektive selbstständiger Lebensführung

 

Bewerbungsunterlagen für eine RPK-Maßnahme:

 

RPK-Bewerbungsverfahren

Antrag auf Maßnahmen in einer RPK


RPK

Leiter RPK: Dr. M. Hammer

Tel: 0711-6011-404

Ärztlicher Leiter:
Dr. med. Roth

Beratungsstelle

Standort:
Leonbergerstr.220
70199 Stuttgart

Kontakt: Fr. Kaluza

Tel: 0711 / 6011-311

E-Mail: kaluza@rrss.de

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